Bezahlung der Musikindustrie

Endlich unabhängig von der großen Musikindustrie zu sein. Dieser Wunsch ist älter als die Brache selbst. Björk begeistert ihn mit dem zehnten Album „Utopia“, für das er auch Bitcoins und andere Online-Währungen bezahlen kann. Jetzt wahr: Der isländische Musiker und Multimedia-Künstler Björk freut sich auf die Zukunft. Keine Wünsche der Vergangenheit, gebrochene Herzen, Zerfall wie auf dem letzten Album. Sie widmet sich einer vielversprechenden Zukunft. „Utopia“ ist ihr zehntes Album. Sie hat sich immer mehr um die Zukunft gekümmert als viele andere Menschen im Pop-Business. Im Jahr 2001 produzierte sie ihr ProTools-Software-Album auf einem Laptop, als sich niemand vorstellen konnte, dass eine Generation bald auf diese Weise im Schlafzimmer Musik produzieren würde. Ihr zehntes Album scheint fast konventionell zu sein: Es gibt keine virtuelle Realität, es gibt keine Anwendungen, es gibt keine Kleidung, die den Fans das Gefühl geben würde, dass die Musik lauter klingt. „Nur“ ein Album. Das technische Experiment ist mit den Fans in ihrem Online-Shop: Sie können das Album nicht nur in Euro, Dollar, etc. bezahlen… Aber auch mit Bit-Münzen oder Audiocoints, also kryptographischen Münzen. Die Technologie dahinter heißt Blockchain. Belohnung für treue Fans Das ist wahr. Sehr nah an der Zukunft, aber furchtbar kompliziert. Aber das ist nicht so schlimm“, erklärt Ken Foster von der britischen Firma Blockpool. Jeder nutzt das Internet, aber fast niemand versteht es technisch, sagt er. Gemeinsam mit Blockpol beriet er Björk bei einem Projekt zur Veränderung der Musikindustrie in Blockchain. Wenn Fans „Topped Line“ im Online-Shop kaufen, erhalten sie 100 AudioCoins kostenlos. Als Vorspeise für kryptographische Münzen, die abseits großer Banksysteme funktionieren. Dezentralisiert. „Wir können die Technologie nutzen, um limitierte Auflagen oder andere Fanartikel zu verkaufen. So können wir sehen, welche Fans hart für den Musiker arbeiten. Sie werden belohnt. Kaufen Sie exklusive Tickets. Es ist sehr vernünftig, dass Ticketanbieter, die nicht unfair sind, die Preise auf ein unvorstellbares Niveau anheben. Vielen Dank für Ihre engagierten Fans.

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Miami, Ort der Kunst

  Miami atmet und lebt moderne Kunst. Die Sprühdüsen starten nachts. Tagsüber wandern Tausende von Menschen durch die Stadt auf der Suche nach etwas Besonderem, vor allem im Kunstviertel Wynwood mit seinen vielen Museen und Galerien. Eine Straße mit vier Fahrspuren an der Seite. Beton. Vierspurige Straße, die auf die andere Seite führt. Grau. Griechisches Bistro, äthiopischer Kaffee und puertoricanische Handelskammer um die Ecke. Mitten auf dem Parkplatz scheint die Sonne vom blauen Himmel. Kies. In einigen grasbewachsenen Kurven. Zwischen einem riesigen Kolibri. In leuchtenden Farben. Der Kopf ist ein Mosaik aus Orange, rotem Kamin, königsblauem und grünem Gras. Der Körper ist eine Explosion von rosa, violett, gelb und blau. Graffiti. Und weil der Vogel einen Nektar von Blumen mit einem langen Schnabel wächst, hat der Sprinkler eine rote Plastikblume gemacht und sie an einen Baum in einer Ecke gehängt. Miami, der einzigartige Ort Insbesondere der Einfluss der Latinos auf die Stadt sollte nicht unterschätzt und gehört werden. Lateinamerikanische Musik ist überall in Cafés und Restaurants zu hören, die sich derzeit auf der Second Avenue befinden. Salsa. Small Haiti, Small Havana – eine Miniaturausgabe der Karibik und Lateinamerikas. Eine einzigartige Mischung für die berühmte Kunstsammlerin Rosa de la Cruz, Miami of Creativity. Miami Rescue Mission ist viel länger im Haus, zwei Blocks vom Boulevard der Kunstszene entfernt. Hier pilgern obdachlose Pilger, um eine warme Mahlzeit oder ein Dach über dem Kopf zu finden. Männer und Frauen, die ihre Sachen in Plastiktüten tragen, passen nicht ins Bild, weiß Marilyn Brummitt. Er ist Leiter der Entwicklung der Rettungsmission in Wynwood. Viele Hipster leben jetzt in einer zweiten Spur. Zwei Straßen von der Rettungsmission entfernt. Sie feiern hier. Besonders am zweiten Samstag. Jeden zweiten Samstag im Monat laufen Tausende von Menschen in Galerien, Geschäften und Veranstaltungen umher. Es gibt jetzt Cafés, in denen der Latte Macchiato vier Dollar kostet. Aber ein paar Straßen weiter weg – abseits von der Hektik der Kunst und dem Trubel der Partyszene, wo bei Großveranstaltungen nur noch Dixie-Toiletten stehen, kann man hier noch sehen, wie die Nachbarschaft ursprünglich aussah.

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