Miami, Ort der Kunst

  Miami atmet und lebt moderne Kunst. Die Sprühdüsen starten nachts. Tagsüber wandern Tausende von Menschen durch die Stadt auf der Suche nach etwas Besonderem, vor allem im Kunstviertel Wynwood mit seinen vielen Museen und Galerien. Eine Straße mit vier Fahrspuren an der Seite. Beton. Vierspurige Straße, die auf die andere Seite führt. Grau. Griechisches Bistro, äthiopischer Kaffee und puertoricanische Handelskammer um die Ecke. Mitten auf dem Parkplatz scheint die Sonne vom blauen Himmel. Kies. In einigen grasbewachsenen Kurven. Zwischen einem riesigen Kolibri. In leuchtenden Farben. Der Kopf ist ein Mosaik aus Orange, rotem Kamin, königsblauem und grünem Gras. Der Körper ist eine Explosion von rosa, violett, gelb und blau. Graffiti. Und weil der Vogel einen Nektar von Blumen mit einem langen Schnabel wächst, hat der Sprinkler eine rote Plastikblume gemacht und sie an einen Baum in einer Ecke gehängt. Miami, der einzigartige Ort Insbesondere der Einfluss der Latinos auf die Stadt sollte nicht unterschätzt und gehört werden. Lateinamerikanische Musik ist überall in Cafés und Restaurants zu hören, die sich derzeit auf der Second Avenue befinden. Salsa. Small Haiti, Small Havana – eine Miniaturausgabe der Karibik und Lateinamerikas. Eine einzigartige Mischung für die berühmte Kunstsammlerin Rosa de la Cruz, Miami of Creativity. Miami Rescue Mission ist viel länger im Haus, zwei Blocks vom Boulevard der Kunstszene entfernt. Hier pilgern obdachlose Pilger, um eine warme Mahlzeit oder ein Dach über dem Kopf zu finden. Männer und Frauen, die ihre Sachen in Plastiktüten tragen, passen nicht ins Bild, weiß Marilyn Brummitt. Er ist Leiter der Entwicklung der Rettungsmission in Wynwood. Viele Hipster leben jetzt in einer zweiten Spur. Zwei Straßen von der Rettungsmission entfernt. Sie feiern hier. Besonders am zweiten Samstag. Jeden zweiten Samstag im Monat laufen Tausende von Menschen in Galerien, Geschäften und Veranstaltungen umher. Es gibt jetzt Cafés, in denen der Latte Macchiato vier Dollar kostet. Aber ein paar Straßen weiter weg – abseits von der Hektik der Kunst und dem Trubel der Partyszene, wo bei Großveranstaltungen nur noch Dixie-Toiletten stehen, kann man hier noch sehen, wie die Nachbarschaft ursprünglich aussah.

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