Verlag finden

Den passenden Buchverlag finden Um das Buch einem breiten Leserkreis zu präsentieren, ist ein renommierter Verlag ein äußerst wichtiger Partner. Schließlich weiß er genau, worauf es bei der Produktion und Vermarktung eines Werkes ankommt und wie man es unter anderem erfolgreich pflegen kann. Daher sollte der Autor vorab darüber informiert werden, welchen Weg er einschlagen will und was der betreffende Verlag zu bieten hat, insbesondere wenn er noch keine Erfahrung damit hat. Die folgenden Kriterien können daher hilfreich sein, um ambitionierten Autoren eine erste Vorstellung davon zu geben, wie sie den idealen Verlag finden können. Wenn Sie einen Redakteur für Ihr Manuskript suchen, sollten Glaubwürdigkeit und Souveränität den Trend bestimmen. Leider sind nicht alle Verlage bereit, junge Autoren zu unterstützen und ihnen zu helfen, ihre Bücher in die Branche zu bringen. Insbesondere so genannte Druckbewilligungsrechte bieten eine Publikationsmethode, die ihnen Vorteile und damit höhere finanzielle Kosten bietet, als eine vorbildliche Vermarktung für den Autor selbst. Die Kommission sollte daher dringend davon absehen, solche Lieferanten zu beauftragen. Ein bekannter Verlag veröffentlicht seinen Roman, ohne dabei die Druckkosten aus den Augen zu verlieren, und kalkuliert faire Leistungen wie z.B. Werbung. Ein erfahrener Verlag stellt Ihnen zudem immer einen festen Ansprechpartner zur Verfügung, der Sie berät, Ihre Anliegen vorab klärt und Ihnen den Einstieg in die Buchwelt erleichtert. In diesem Zusammenhang ist der Autor selbst auch für namhafte Verlage wichtig. Er wird ernst genommen, geschätzt und mit Diskretion und Respekt behandelt. So entsteht eine harmonische Zusammenarbeit, und der Autor fühlt sich bei seinem Redakteur gut aufgehoben. Mit Blick auf mögliche Zusatzbücher kann dies auch eine optimale Motivation sein, einen exzellenten Job zu schreiben, der den Verlag zufrieden stellt. Dazu kommt die Liebe zum Buch, die sich in unermüdlicher Hingabe an jedes neue Werk und seine Ausgabe ausdrückt. Diese Begeisterung kann von beiden Seiten jedoch nur dann selektiv zum Ausdruck gebracht werden, wenn der Verlag auch in Bezug auf das Genre dem Roman des Autors entspricht.

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junge Autoren

Ein kleines Erdbeben durchzieht die deutsche Literaturszene. Die deutsche Gegenwartsliteratur ist gut und konformistisch. Warum? Nur die Söhne und Töchter einer guten Familie besuchten die beiden wichtigsten deutschen Schreibschulen in Hildesheim und Leipzig. Der Literaturkritiker Florian Kessler, der selbst einen kreativen Schreibkurs in Hildesheim absolvierte, schrieb in der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ eine Studie über das eher rücksichtslose System deutscher Institutionen für die Autorenausbildung. „Ich erinnere mich, dass ich mit Kindern von Ärzten und Kindern kreatives Schreiben gelernt habe, und noch mehr Kinder von Lehrern und noch mehr Kinder von Ärzten“, schrieb er. Es gab sicherlich Ausnahmen. Im Allgemeinen war es aber eine „dynastische Familienidee“, sagt Kessler. „Die wenigen Freunde an meiner Schule in Heidelberg, die nicht zum etablierten Mittelstand gehörten, hatten sicherlich andere Interessen als das Studium der Poesie. Ich denke, dass die Absolventen aus Hildesheim und Leipzig, die die höchsten Eltern in Deutschland haben, besonders gut abgeschnitten haben: die Kinder von Lehrern wie Nora Bossong, Paul Brodowsky und mir, Tochter des Bundestagsdirektors, wie Juliusz Zeh, Sohn eines Richters wie Thomas Pletzinger, Sohn eines Direktors wie Leif Randt. Der Vorwurf, dass junge deutsche Gegenwartsliteratur niemanden mehr ohrenbetäubend macht, ist nicht unbedingt neu. Seifenopern aus der Erinnerung an Gras-und-Böll besuchen die Bundesrepublik Deutschland. Ihr letzter Artikel war ein Artikel von Dany Buchzik über das wichtige Literaturfestival Open Mike. Er glaubt, dass junge deutsche Schriftsteller nur auf Unterwäsche, Tapete oder am Strand schreiben. Beobachtung der Schifffahrt auf nationaler Ebene. In fast allen soziologischen Studien des deutschen Bildungssystems ist zu lesen, dass Kurse mit eingeschränktem Zugang, wie die in Hildesheim und Leipzig, vor allem zur Reproduktion der Elite beitragen. Doch die Offenheit, mit der Kessler sein System kritisiert, ist überraschend. Er beschreibt auch, wie er es geschafft hat, die Prüfungslehrer, ausgestattet mit Eckbrillen und Schwurbel-Sitzungen in Hildesheim während der Aufnahmeprüfung, um den Finger zu wickeln, vor allem mit Gewohnheit und Lachen an den richtigen Stellen. Das klingt lächerlich. Aber es ist auch etwas seltsam.

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